Facebook Ads Kampagnen-Erstellung – 5 Tipps

Facebook Ads Kampagnen-Erstellung: Diese Fehler solltest du vermeiden

Facebook verkauft, Facebook generiert Leads, Facebook spricht Besucher Deiner Website erneut an. Über Facebook Ads lassen sich ausgewählte Personenkreise ansprechen und zum Beispiel direkt auf Deine Website oder in Deinen Shop leiten. Über die Auswahl demographischer Daten, Interessen und Verhaltensmustern kannst du Deine Zielgruppe ansprechen. Die Streuverluste sind bei professioneller Erstellung minimal. Klingt himmlisch! Damit es funktioniert, gilt es bei Facebook die richtigen Hebel zu finden und geschickt einzusetzen.

Hier kommen 5 grundlegende Dinge, die du bei der Kampagnen-Erstellung ab jetzt besser machst, als Deine Mitbewerber!

1. Lege ein klares Ziel für jede Kampagne fest und gehe keine Umwege.
Möchtest du Sales generieren? Dann nutze Kampagnen für Website-Conversions und leite deine Kunden über eine Anzeige direkt auf deine Website oder in deinen Shop.
Lege außerdem fest, was dir eine Zielhandlung wert ist. Wie viel Euro darf beispielsweise eine Bestellung kosten?

Häufig gesehen, besser nicht nachgemacht: Dein eigentliches Ziel sind Verkäufe über deine Website. Du schaltest eine Post-Promotion mit einem integrierten Link, der zu deinem Shop führt.
Nur, wenn der User genau auf den Link klickt, kommt er auf deine Website. Facebook wird zu 80% mobil genutzt. So gibst du viel Geld für den „Wurstfinger-Effekt“ aus: Denn bei einem Klick auf die Grafik oder den Text kommt ein User nur zum Post und springt im schlechtesten Fall wieder ab, ohne auf den Link zu klicken. Gekostet hat dich das aber trotzdem. Außerdem kannst du viele sinnvolle Auslieferungsmethoden von Facebook nicht nutzen. Die stehen nämlich nur je nach Kampagnenziel zur Verfügung.

2. Messe ob du deine Ziele erreichst
Das ist wohl der wichtigste Hinweis, der am Häufigsten nicht umgesetzt wird. Ohne das Messen deiner erzielten Ergebnisse ist eine Kampagne ganz klar nicht sinnvoll. Du wirfst vielleicht unnötig Werbebudget aus dem Fenster und weißt es nicht. Welche Anzeigen sind besonders erfolgreich und müssen verstärkt geschaltet werden? Welche Zielgruppeneinstellungen sind teuer, aber konvertieren nicht? Diese Infos bekommst du nur mit einem sauberen Tracking. Wenn die Zielhandlung auf Deiner Website stattfinden soll, kannst du den Facebook Pixel verwenden.

3. Richte eine Unternehmens-Seite ein, auch wenn du sie nicht aktiv bewerben möchtest. Warum? Ohne die Verknüpfung Deines Werbekontos mit Deiner Facebook-Seite kann Deine Werbung ausschließlich am rechten Rand platziert werden. Der wird nur auf der Desktop-Version angezeigt. Du schränkst Deinen Traffic massiv ein. Mit der Verknüpfung zu Deiner Facebook-Seite kannst du Deine Anzeigen im Newsstream auf dem Desktop und mobil platzieren, du kannst Instagram und den Facebook Messanger als Placement nutzen sowie im Audience Network mit Deinen Anzeigen auch außerhalb von Facebook angezeigt werden.

4. Nutze das Zielgruppen-Targeting sinnvoll! Das Targeting ist Dein Werkzeug um kostengünstig an Kunden, Abonnenten oder Fans zu gelangen. Nutze alle seine Facetten. Eine hohe Reichweite ist gut aber auch die Qualität muss stimmen. Deswegen definiere möglichst genau und justiere gegebenenfalls nach. Alter, Wohnort, Geschlecht und Sprache sind Standards.

Undurchsichtiger wird es bei Interessen und Verhalten. Wusstest du zum Beispiel, dass du folgendes einstellen kannst:

  • Finanzen, Art der Versicherung
  • Beziehungsstatus und familiäre Situation (Eltern und Alter des Kindes)
  • Bevorstehende oder kürzlich erlebte Geburt/Hochzeit/Umzug und Freunde von betroffenen Personen
  • Konkrete Unis und Schulen, inkl. Abschlüssen und Studienrichtung

Gib im Suchfeld ein Merkmal ein und durchstöbere die Kategorien, um alle Merkmale optimal zu nutzen.

Achtung: Wenn du Deine Zielgruppen über „Zielgruppen-Insights“ planst, stehen dir derzeit noch mehr Interessen und Eigenschaften zur Verfügung.

Extra Tipp: Gib bei der Eingabe mehrerer Eigenschaften Acht. Beim Hinzufügen der Einstellung „Verbindung mit Seiten“ und der Angabe von Zielgruppendetails muss ein User sowohl der Verbindung mit der Seite als auch den eingesteuerten Interessen entsprechen. Das verkleinert Deine Zielgruppe stark.

5. Schließe Zielgruppen aus:
Willst du z.B. Newsletter-Abonnenten generieren, solltest du Personen die bereits Abonnenten sind nicht mehr ansprechen. Das kostet dich unnötig Werbebudget.
Lege die Zielgruppe an und füge sie bei Erstellung der Anzeigengruppe als ausschließend hinzu.

Hast du noch Fragen? Dann melde dich gerne per Telefon oder Mail bei mir! Ich freue mich auf deine Nachricht.

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