Pinterest Ads: Kampagnenziele

Seit März dieses Jahres können wir nun endlich auch in Deutschland über Pinterest Anzeigen schalten. Targeting- und Optimierungsmöglichkeiten sind im Vergleich zu Google- und Facebook Ads noch sehr begrenzt. Nichtsdestotrotz konnten wir schon mit einigen Kampagnen gute Ergebnisse erzielen. Da der Pinterest Ads Manager aber noch lange nicht ausgereift ist, muss man ständig kreativ werden und Workarounds finden, um seine Kampagnen bestmöglich aufsetzen zu können. Deswegen soll es in diesem Blog darum gehen, Probleme zu teilen, Lösungen zu finden und Erfahrungen auszutauschen.

 

Pinterest Ads – Kampagnenziele

Hier erfährst du welche Kampagnenziele im Pinterest Ads Manager zur Verfügung stehen, wann du diese verwenden kannst du worauf du bei deiner Entscheidung achten solltest.

 

Grundsätzlich kannst du aus fünf verschiedenen Kampagnenzielen wählen. Pinterest sortiert hier nach drei übergeordneten Zielen: Awareness steigern, Markenpräferenz bilden und Conversions steigern.

1. Awareness steigern

  • Brand Awareness

Da es bei diesem Kampagnenziel darum geht viele neue User auf deine Marke, deine Produkte oder Dienstleistung aufmerksam zu machen, bietest du hier nicht für Klicks, sondern für Impressionen. Genauer gesagt legst du ein maximales CPM-Gebot fest, also einen Betrag, den du bereit bist zu zahlen um 1000 Impressionen deines Pins zu erhalten.

  • Videoaufrufe

Möchtest du primär Aufrufe deines Markenvideos fördern, um damit die Bekanntheit deiner Marke zu steigern, dann solltest du das Ziel Videoaufrufe wählen. Du bietest hier indem du ein maximales CPV-Gebot festlegst. Dein Ziel-CPV sollte dem Wert entsprechen, den du maximal bereit bist zu zahlen, damit ein Nutzer dein Video mindestens zwei Sekunden lang ansieht.

 

2. Markenpräferenz bilden:

  • Traffic

Bei Traffic Kampagnen legst du einen maximalen CPC (Cost-per-Click) fest, den du bereit bist zu zahlen, damit ein User auf deine Seite gelangt. Da Pinterest Ads erst seit März in Deutschland verfügbar ist, ist die Konkurrenz noch überschaubar und die Klickpreise dadurch gering.

Pinterest empfiehlt Traffic Kampagnen besonders bei kleinen, spezifischen Zielgruppen. Auch Act-A-Like Audiences sollen laut Pinterest eher über Traffic- als über Conversion Kampagnen laufen.

  • App-Installationen

Wähle dieses Kampagnenziel, wenn du eine App bewerben willst, die entweder im iTunes- oder im Android-App-Store zu finden ist. Die Gebotsstrategie ist hier automatisch. Du legst lediglich einen Ziel-CPI (Cost-per-Install) fest, an dem Pinterest sich orientiert. Letztendlich zahlst du aber für Impressions, und nicht für Klicks.

 

3. Conversions steigern:

  • Conversions

Kampagnen mit dem Ziel Conversions können leider erst verwendet werden, wenn in einer Woche bereits mindestens 50 Conversions erzielt wurden. Hierzu zählen die Events: Checkout, Sign-up, Lead und AddToCart. Wenn es unwahrscheinlich ist, dass du in einer Woche 50 Verkäufe erzielst, wähle AddToCart als dein Conversion-Event. Um die nötigen Conversions zu erzielen, setzt du am besten vorerst eine Traffic Kampagne auf.

Pinterest empfiehlt Conversion Kampagnen besonders bei breiten Zielgruppen. So hat der Algorithmus genug Freiheit, um nach Usern zu suchen die wahrscheinlich konvertieren.

 

Hast du noch Fragen? Dann melde dich gerne per Telefon oder Mail bei mir! Ich freue mich auf Deine Nachricht.

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