Pinterest Ads: Promoted Video Ads

Seit März dieses Jahres können wir nun endlich auch in Deutschland über Pinterest Anzeigen schalten. Targeting- und Optimierungsmöglichkeiten sind im Vergleich zu Google- und Facebook Ads noch sehr begrenzt. Nichtsdestotrotz konnten wir schon mit einigen Kampagnen gute Ergebnisse erzielen. Da der Pinterest Ads Manager aber noch lange nicht ausgereift ist, muss man ständig kreativ werden und Workarounds finden, um seine Kampagnen bestmöglich aufsetzen zu können. Deswegen soll es in diesem Blog darum gehen, Probleme zu teilen, Lösungen zu finden und Erfahrungen auszutauschen.

 

Pinterest Advertising: Promoted Video Ads

Hier erfährst du wie du Video-Ads in einen bestehenden Pinterest Ad Account integrieren und gegen statische Bilder testen kannst.

Möchte man auf Pinterest mit Video-Ads arbeiten, ist das grundsätzlich möglich. Leider macht die Plattform es einem nicht ganz einfach Videoanzeigen in ein bestehendes Konto zu integrieren.
Du hast bereits eine Kampagne mit statischen Anzeigen aufgesetzt und Creatives gegeneinander getestet?

Beim auswählen neuer Creatives in einer bestehenden Kampagne wirst du feststellen, dass keine Video-Ads hinzugefügt werden können. Das liegt daran, dass es momentan leider nicht möglich ist Video- und Bildanzeigen in einer Kampagne gegeneinander zu testen. Es muss eine separate Kampagne erstellt werden.

Nachdem du dein Targeting eingerichtet hast kannst du nach Art deiner Creatives filtern (siehe Screenshot), einen Video-Pin auswählen oder einen neuen erstellen.

 

Meine persönlichen Erfahrungen mit Videoanzeigen auf Pinterest sind bis dato allerdings eher enttäuschend. Nach vielen Tests raten wir bei Facebook z.B. mittlerweile ausschließlich zu Video-Ads, weil diese durchweg besser performen als statische Bilder.
Auf Pinterest kann ich das nicht bestätigen. Bei den CTRs der Video- & Bildanzeigen konnte ich keine relevante Differenz feststellen. Allerdings war der CPC bei Videoanzeigen durchschnittlich 10% höher als bei Bildanzeigen.
Auch die CPAs ergeben keinen eindeutigen Gewinner. Mal erzielen die Video-, mal die Bildanzeigen niedrigere Kosten pro Conversion. Insgesamt kommen wir auf vergleichbare Werte, deswegen lohnt es sich bei Pinterest unbedingt beides zu testen!

Hast du noch Fragen? Dann melde dich gerne per Telefon oder Mail bei mir! Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Hinweis: dieser Artikel wurde am 15.08.2019 überarbeitet und an die neuesten Änderungen im Pinterest Ads-Manager angepasst.

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Glossar

CTR Die Click-Through-Rate (dt. Klickrate)ist der prozentuale Anteil der Klicks auf eine Anzeige im Verhältnis zu den Impressionen.
CPC CPC, oder Cost Per Click (dt. Kosten pro Klick) ist eine Abrechnungsform, die die Kosten einer Kampagne daran bemisst, wie häufig das Werbemittel angeklickt wurde.
CPA Cost-per-Acquisition (dt. Kosten pro Abschluss) beschreibt die Kosten pro erreichte Conversion.

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  1. […] du primär Aufrufe deines Markenvideos fördern, um damit die Bekanntheit deiner Marke zu steigern, dann solltest du das Ziel Videoaufrufe […]

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